Home
Wir über uns
Profil
Aus dem
 Schulleben
 A - Z
Kooperations-
partner
Charta gegen
 Gewalt
Neues auf der
Webseite
Schüler-parlament
Gästebuch

Das WestSideWedding-Projekt – Mehr als nur Theater

In Anlehnung an ein gewaltpräventives Theaterprojekt aus Seattle/USA, bei dem mit gewaltbereiten Jugendlichen durch die dortige Polizei gemeinsam ein Theaterstück entwickelt und aufgeführt wurde, suchte die amerikanische Botschaft im Herbst 2011 nach entsprechenden Projektpartnern für ein ähnlich angelegtes Projekt hier in Deutschland. So kam die von der Botschaft geförderte und von der Bernsteinstiftung unterstützte Projektidee hier in den Wedding zu uns, wo Maxime Wedding / Violence Prevention Network in Kooperation mit unserer Ernst-Schering-Schule (ESS) ein Theaterstück entwickeln sollte, in dem und mit dem dann gewaltpräventiv weitergearbeitet werden konnte.
Seit einem Jahr arbeiten 14 Schüler des Kurses Darstellendes Spiel unter der Leitung der Lehrerin Frau Karoline Müller und Sabine Winterfeldt (Schauspielerin und Regisseurin) intensiv an dem WestSideWedding-Projekt. Zu unserem festen Team gehören seither Frau Held (Musiklehrerin und Schauspielerin), Giovanna Winterfeldt (ehemalige Schülerin des OSZ Kim) und Steffen Mennekes (Schauspieler). Bis zum Sommer 2012 waren auch Herr Abbas-Schulz und Frau Schwalbe von Maxime Wedding mit dabei. Unser Stück feierte im Juni 2012 Premiere.
Die Schüler des Projektes setzen sich durch ihre Theatertrainings und -proben 2 x pro Woche intensiv mit Themen Gewalt, Bandenkriminalität, Vorurteilen und Diskriminierung auseinander. Dabei nähern sich die Jugendlichen u.a. durch Improvisationen und Gesprächen ihren Rollen und entwickeln ein immer mehr vertieftes Rollenverständnis. Aber die Jugendlichen beschäftigten sich nicht nur mit ihren Rollen wie Julia, Joe und Amy, auch ausgewählte Musikstücke von L. Bernstein wurden von der Gesangsgruppe geprobt.
Begleitet werden die Proben von Herrn Dornblut und Herrn Aktaş vom Abschnitt 35, die den kleinen Schauspielern manchmal vor Ort näherbringen, dass die Rollen im Theaterstück ab und an im Alltag traurige Realität werden können.

Das Projekt wurde zu einem vielschichtigen Erfolg! Durch die intensive Arbeit am Stück – und somit mit sich selbst – machen die Jugendliche ganz neue Erfahrungen. So stellen sie sich u.a. die Fragen: Wie reagiere ich eigentlich wann auf welche Art von Gewalt? Warum mache ich das so? Während der Proben und Trainings haben sie dann die Möglichkeit, Reaktionen auf alltägliche Konflikte zu erproben und zu reflektieren, warum man wie handeln sollte.
Zu Beginn des Schuljahres 2012/13 findet das Projekt seine Fortsetzung und wurde erweitert. Es fanden weitere Aufführungen statt, auf Grundlage derer nun auch ein Gewaltpräventionsworkshop, der von Herrn Dornblut, Herrn Aktaş und weiteren Mitarbeitern der Polizei entwickelt und schon mit Schülern zweier 7. Klassen unserer Schule im Anschluss an das Theaterstück ausprobiert wurde. Hier reflektieren die Teilnehmer das Stück und erarbeiten sich Handlungsalternativen, wie man Gefahren- und Gewaltsituationen vermeiden könnte.
Und es geht weiter! Eine nächste Aufführung wird es am 5. März, 15 Uhr in der Aula der ESS für Eltern, Lehrer und geladene Gäste geben. Am 6. März gibt es dann eine weitere für Schüler dreier Klassen, mit denen im Anschluss in den Workshops gearbeitet wird.

Link zum Projekt des Monats der Drogenbeauftragten der Bundesregierung

Das WestSideWedding-Projekt geht weiter - Aus Theater wird Film!

Das Filmprojekt „West Side Berlin“

West Side Berlin – Der Film - Projektdarstellung

H. Pletat