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Integrierte Sekundarschule - Kurzinfo

(Die folgenden Informationen sind in Auszügen dem Berliner Bildungsfahrplan entnommen.)

Integrierte Sekundarschulen sind Schulen, in denen alle Kinder ab Klasse 7 erfolgreich lernen können. Wie schon die Grundschulen setzen auch die Sekundarschulen auf gemeinsames Lernen und die Verbindung von Bildung und Betreuung bis in den Nachmittag. Daher sind alle Sekundarschulen Ganztagsschulen (...). Sekundarschulen können ihre Unterrichtsangebote nach den Stärken der Schüler auffächern, wobei die Schulkonferenz festlegt, wie diese Differenzierung im Detail gestaltet werden soll.

Sekundarschulen bieten kleinere Klassen mit 25 Schülerinnen und Schülern. Die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler, der bestmögliche Schulabschluss für alle – dieses Angebot der Integrierten Sekundarschule gehört zum Besten, was Schule bieten kann.

(Weitere Informationen sowie den Berliner Bildungsfahrplan findet man hier.)

 

Besonderheiten der Ernst-Schering-Schule:

 

Jahrgangsteams und Lernbegleiter

Schulethos

Methodenwochen

Geschichtliches - Schule im Wandel

Abschlüsse

Tagesstruktur (Kurzinfo Ganztag)

 Wahlpflichtbereich

SAS und Mittagstutorium

Partizipation - Klassenrat und Schülerparlament

Duales Lernen

Individualisierung

Produktives Lernen

Jahrgangsteams und Lernbegleiter

An der Ernst-Schering-Schule schließen sich Lehrer, Sozialpädagogen, Eltern und Kooperationspartner zusammen, um Ihr Kind beim Lernen zu unterstützen. Die Lehrer eines Jahrgangs bilden Teams und begleiten Ihr Kind durch seine ganze Schulzeit. Außerdem finden regelmäßig Team-Sitzungen statt, in denen sich die Kollegen austauschen und alles Wichtige besprechen. Diese enge Vernetzung und Zusammenarbeit ist unsere große Stärke: kein Kind geht auf seinem Bildungsweg verloren!

Schulethos

Unsere Schule ist ein Ort des Lernens und der Gemeinschaft. Jede Schülerin, jeder Schüler hat das Recht, sich nach ihren/seinen Möglichkeiten optimal bilden zu können, die eigene Persönlichkeit zu entfalten und im Bildungsprozess unterstützt zu werden. Deshalb ist es notwendig, dass alle, die sich am Schulgeschehen beteiligen, Verantwortung für sich und die Schulgemeinschaft übernehmen. Dies unterstreichen wir ausdrücklich mit unserer gemeinsamen Bildungsvereinbarung und unserer Charta gegen Gewalt, der wir uns alle verpflichten.

Methodenwochen

Dreimal im Schuljahr, jeweils nach den Ferien, führen wir eine Methodenwoche durch. In diesen Wochen trainieren wir gezielt verschiedene Arbeitstechniken und Sozialformen, mit denen die Schüler/innen ihr Lernen selbst besser organisieren können. Selbstverständlich werden diese Methoden, wie beispielsweise das richtige Markieren, während des Schuljahres stets auch im Fachunterricht aufgegriffen und geübt. Unser Ziel ist, dass die Schüler/innen selbstständig werden und Eigenverantwortung übernehmen können.

Geschichtliches - Schule im Wandel

Die 2. Oberschule des Bezirks wurde 1979 am Standort Lütticher Straße 47/48 gegründet. Ab dem 26. Juni 1984 hieß sie Ernst-Schering-Oberschule (kurz: ESO). Mit der Schulstrukturreform zum Schuljahr 2010/11 wurde die Gesamtschule zur Integrierten Sekundarschule (ISS) umgewandelt und bekam eine kleine Namensänderung: Aus der Ernst-Schering-Oberschule wurde die Ernst-Schering-Schule.

Abschlüsse

Bei uns sind alle Abschlüsse möglich!
BB – Berufsbildungsreife
eBB – erweiterte Berufsbildungsreife
MSA – Mittlerer Schulabschluss
Übrigens: Über 80% unserer MSA-verpflichteten Gesamtschüler erreichen an der Ernst-Schering-Schule ihren MSA oder MSA plus! (MSA mit Berechtigung zur Oberstufe)

Der Weg zum Abitur oder Fachabitur führt über unsere Kooperationspartner, die Oberstufenzentren: So kann jeder die Oberstufe nach persönlicher Neigung absolvieren!
 

 

Tagesstruktur (Kurzinfo Ganztag)

Im Ganztag finden die Kinder und Jugendliche genug Zeit, ihren persönlichen Interessen nachzugehen. Denn Fördern heißt bei uns auch Begabungen zu wecken und Stärken zu entdecken, vielfältige Lernformen anzubieten und neben fachlichen auch soziale Kompetenzen zu vermitteln, um dadurch aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Neben den Schülerarbeitsstunden, dem Klassenrat und dem gemeinsamen Mittagessen werden wir dem Einzelnen durch viele abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten gerecht. Der Schultag selbst ist in Doppelstunden organisiert, so dass die Schüler/innen und Lehrer/innen sich ohne das störende Klingeln in ihren Unterricht vertiefen können. Kleine Pausen werden dann lieber im Bedarfsfall innerhalb der Lerngruppe abgesprochen.

08:00 – 08:45   1. Stunde
08:45 – 09:30   2. Stunde
09:30 – 09:55   Frühstückspause/Bewegungspause
09:55 – 10:40   3. Stunde
10:40 – 11:25    4. Stunde
11:25 – 11:35     Bewegungspause
11:35 – 12:20    5. Stunde
12:20 – 12:50   Mittagspause
12:50 – 13:35   6. Stunde
13:35 – 14:20   7. Stunde
14:20 – 14:30   Bewegungspause
14:30 – 15:15   8. Stunde
15:15 – 16:00   9. Stunde
16:00 – 16:45   10. Stunde

Wahlpflichtbereich

Wir bieten einen breiten Fächerkanon an, aus dem die Schüler/innen ein Fach auswählen dürfen: Französisch, Kunst, Darstellendes Spiel, Sport, Arbeitslehre und Naturwissenschaften. Auch die hier eingesetzten Lehrer/innen unterrichten dieses Fach mit Engagement, weil hier nur "Freiwillige" eingesetzt werden, die Lust haben, etwas Neues auszuprobieren: neue Themen, andere Methoden, fächerübergreifend und handlungsorientiert zu unterrichten, mit außerunterrichtlichen Einrichtungen zusammen zu arbeiten ...

SAS und Mittagstutorium

In den Schülerarbeitsstunden (SAS) geht jeder seinen Weg:
Esra und Miriam fertigen selbstständig eine Hausarbeit über das Mittelalter im Fach Geschichte an, Vanessa und Philipp wiederholen in der Matheförderung die schriftliche Division, Kevin und Marc sind zur selben Zeit bei der Lesepatin in der Schülerbücherei und tauchen in ihr Jugendbuch ein, während Marie, Eren und Onur ihren Selbstlernordner in Deutsch bearbeiten. Julian lässt sich von der Lehrerin lieber noch einmal die vier Fälle erklären, Cem und Nele fragen sich gegenseitig Vokabeln ab und Stefan bespricht mit der Förderpädagogin seine neuen Lernziele...

Mittagstutorium
Seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 gehen die 7. Klassen an einem Schultag in der Woche gemeinsam mit ihren Klassenlehrern zum Mittagessen. Die Teilnahme ist für alle Schüler/innen verpflichtend. Warum legen wir so viel Wert auf das gemeinsame Mittagessen?
• Das gemeinsame Mittagessen fördert die Klassengemeinschaft und ermöglicht Gespräche zwischen den Schüler/innen und Lehrer/innen auf Augenhöhe. Somit kann das gemeinsame Mittagessen das Sozialverhalten und gegenseitige Verständnis verbessern. Nicht zuletzt werden dabei auch die Tischmanieren einer zivilisierten Gesellschaft kultiviert.
• Lernen und arbeiten an einem langen Schultag können nur mit einer ausgewogenen Verpflegung erfolgreich sein. Dies kann mit süßen Teilchen allein nicht gewährleistet werden, zumal eine nicht unerhebliche Zahl von Kindern bereits ohne Frühstück in die Schule kommen. Die Mensa hält für jeden Geschmack etwas bereit: Zum Mittagessen wird eine vegetarische Variante und eine Alternative ohne Schweinefleisch angeboten. Außerdem können belegte Vollkornbrötchen und Obst gekauft werden.
 

Partizipation - Klassenrat und Schülerparlament

 

Im Klassenrat und im Schülerparlament leben die Schüler/innen Demokratie:
Der Klassenrat ist eine regelmäßige Gesprächsrunde in der Klasse und liegt in der Verantwortung der Schüler/innen. Die Klasse berät, diskutiert und entscheidet gemeinsam über die Inhalte, Regeln und Maßnahmen. Der Klassenrat ist ein partizipatives Lernarrangement und keine isolierte Methode. Hier können Probleme, Konflikte, Ungerechtigkeiten, aber auch die Vorbereitung der Klassenfahrt oder eines Projekts besprochen werden. Im Klassenrat lernen die Schüler/innen ihre Ausdrucks- und Argumentationsfähigkeit zu verbessern, sich selbst und andere besser einzuschätzen, Verantwortung zu übernehmen, zu kooperieren, sich demokratisch zu verhalten, selbständiger zu werden, Konflikte angemessen zu lösen und die Perspektiven der anderen einzunehmen, außerdem fördert der Klassenrat den Zusammenhalt der Klasse.
 

Ab dem Schuljahr 2011/12 tagt  das Schülerparlament in der unterrichtsfreien Zeit (AG-Zeit). Es setzt sich zusammen aus gewählten Klassensprecher/-innen und interessierten Schülerinnen und Schülern. Das Schülerparlament ersetzt das Schüleraktiv und arbeitet als Teilgruppe (Steuergruppe) der Gesamtschülervertretung (GSV). Es organisiert und gewährleistet die Teilhabe der Schülerinnen und Schüler an Entscheidungen, die
• den Schulalltag jedes einzelnen Jugendlichen,
• das Schulleben und
• die gesamte Schulgemeinde betreffen.
Unterstützt wird das Schülerparlament von bestimmten Kolleginnen und Kollegen und von unserer Sozialpädagogin Claudia Mittelstädt.

 

 

Duales Lernen

Eine der Aufgaben der Integrierten Sekundarschule ist es, Schülerinnen und Schüler intensiv auf die Arbeits- und Berufswelt vorzubereiten und Jugendliche so früh und so professionell wie möglich anzuleiten, eigene Interessen zu entwickeln und sich mit der eigenen Berufswahl auseinander zu setzen (Berufs- und Studienorientierung).
Deshalb ist das besondere Ziel der Integrierten Sekundarschule, neben der Vermittlung der Allgemeinbildung, auch auf die Fortsetzung des individuellen Bildungsganges hinsichtlich einer Berufsausbildung oder eines Studiums vorzubereiten und die dafür notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten praxisorientiert zu vermitteln. Eine Lernform in der Integrierten Sekundarschule ist deshalb das Duale Lernen, bei dem schulisches Lernen praxisorientiert mit Inhalten aus dem Wirtscharts- und Arbeitsleben verknüpft wird.
Duales Lernen ermöglicht in den Jahrgangstufen 7 bis 10 allen Schülerinnen und Schülern der Integrierten Sekundarschule eine optimale Vorbereitung auf den Übergang in die Berufs- und Arbeitswelt, in weiterführende berufliche Bildungsgänge und Hochschulstudiengänge. Es umfasst Aktivitäten zur Berufs- und Studienorientierung sowie Praxisplätze an geeigneten Lernorten. Praxisplätze an geeigneten Lernorten sind zum Beispiel eigene schulische Werkstätten, Schülerfirmen, berufliche Schulen und öffentliche Verwaltungen, betriebliche Werkstätten, Betriebe und überbetriebliche oder außerbetriebliche Bildungsstätten.
Das Duale Lernen steht grundsätzlich allen Schülerinnen und Schülern für alle angestrebten Schulabschlüsse offen. Jede Schule entscheidet eigenverantwortlich, welche Angebote des Dualen Lernens durchgeführt werden und legt die Angebote und deren Umfang im Schulprogramm fest. Jede Schülerin und jeder Schüler muss pro Jahrgang an mindestens einem Angebot des Dualen Lernens teilnehmen, wobei dieses in der Regel ein Maßnahmepaket beinhaltet, in dem die Maßnahmen sinnvoll aufeinander abgestimmt sind.
Für leistungsschwächere oder lerndistanzierte Schülerinnen und Schüler sind besondere Organisationsformen des Dualen Lernens vorgesehen wie zum Beispiel das Produktive Lernen oder die Praxisorientierten Lerngruppen. In diesen besonderen Organisationsformen findet ein Teil des Lernens, unter teilweiser Auflösung der Stundentafel und mit verstärktem Praxisanteil, an bis zu drei Tagen außerhalb von Schule an außerschulischen Lernorten statt. Über die Teilnahme und deren Dauer entscheidet die Klassenkonferenz oder der Jahrgangsausschuss.

aus: Duales Lernen; Handreichungen für die Praxis; SenBWF; Dez. 2010

Konzept des Dualen Lernens der Ernst-Schering-Schule


 

Individualisierung