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Kooperation mit dem Türkischen Elternverein Berlin Brandenburg (TEVBB)

Anlässlich der Unterzeichnung ihres Kooperationsvertrages hatte der Türkische Elternverein Berlin Brandenburg (TEVBB) und die Ernst-Schering-Oberschule zur Pressekonferenz am 27. Februar 2007 in die Aula der Schule eingeladen. Nach der Begrüßung durch den Schuleiter, Herrn Pletat, unterstrich Fr. Usta als  2. Vorsitzende des türk. Elternvereins die Bedeutung der vereinbarten Zusammenarbeit für gemeinsame Aufgabe von Schule und Elternschaft. Sie verstehe das erweiterte Beratungsangebot, das der Schule durch den Verein ermöglicht wird, als eine Art Brücke zwischen den Kulturen. Schon in anderen Bereichen habe sich der Verein der Förderung von Toleranz und Integration verschieben, wie beispielsweise mit der Gründung des Kindergartens "Kleiner Frosch" und der Beteiligung an der Metin-Eskin-Stiftung. Nicht nach Schuldigen für oft schwierig gewordene Verhältnisse solle gesucht werden, sondern nach Lösungen.

Herr Piening, der Beauftragte des Berliner Senats für Integration und Migration zeigte sich sehr erfreut über das Zustandekommen des Kooperationsvertrages. Er erinnerte daran, dass vor genau einem Jahr der Brandbrief des Kollegiums der Rütlischule die Öffentlichkeit wachgerüttelt habe und auf ein gesellschaftliches Problem aufmerksam gemacht habe, dass vernünftigerweise nur durch gemeinsame Anstrengungen und durch sich gegenseitig ergänzende Verabredungen, wie sie in dem Kooperationsvertrag vorgesehen sind, lösen kann. Er hoffe, dass dadurch künftig das Erlernen interkultureller Kompetenzen erleichtert wird und dass dieses Projekt eine Vorbildfunktion übernehmen könne, damit sich sowohl Politiker als auch Schulen daran ein Beispiel nehmen könnten.

Der Elternvertreter Herr Facin machte deutlich, dass vorhandene Sprachbarrieren immer noch das gegenseitige Verständnis behinderten. Beklagenswert sei auch die leider zu geringe Beteiligung der Eltern mit Migrationshintergrund an der schulischen Gremienarbeit. Hier sein noch viel zu tun, der Kooperationsvertrag könne zu einem wünschenswertem Umdenken beitragen.

Zum Schluss stellte sich Hr. Kizgin vor, der als Vertreter des Vereins die konkrete Elternarbeit an der Schule leisten wolle. Er wünschte sich einen Zusammenarbeit auf gleicher Augenhöhe und versprach, sich engagiert für die vereinbarten Ziele einzusetzen. Aus selbst erlittener Integrationserfahrung wisse er, wie viel Unterstützung und Verständnis von vielen Seiten dafür notwendig sei. Das Wasser, mit dem alle Anwesenden am Ende anstießen, sollte symbolisch verdeutlichen, was er der Zusammenarbeit an Frische, Lebendigkeit, Anpassungsbereitschaft aber auch an Hartnäckigkeit und Durchsetzungsfähigkeit wünsche.

 Schumann

Der Newsticker der Berliner Morgenpost und des Hamburger Abendblatts brachten am 27.2.07 folgende Meldung zu diesem Ereignis.

Meldung im Jugendhilfeportal