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Pädagogische Schulentwicklung (PSE) an der Ernst-Schering-Oberschule

Zwei Erkenntnisse aus neueren Studien zu Wissenserwerb und Nutzen des angeeigneten Wissens  führten zu einem Umdenken über die Art der Wissensvermittlung: 

  1. 90% der Jugendlichen lernen nur dann optimal, wenn die Aneignung von Wissen und Fähigkeiten auf praktisch anschaulichem Wege eigenverantwortlich und selbstständig erfolgt.

  2. Berufstätige machen die Erfahrung, dass die Halbwertzeit des Wissens rapide abnimmt. Deshalb ist ein lebenslanges selbstständiges Lernen erforderlich.

Schülerinnen und Schüler sind heute nicht schlechter als früher, sie sind nur anders! Da unter dem massiven Einfluss des alltäglichen Medienkonsums (Fernsehen, Computer, Video) die Aufnahmebereitschaft und -fähigkeit vieler Schülerinnen und Schüler erheblich abgenommen hat,  müssen nicht nur die Unterrichtsinhalte an die moderne Welt angepasst werden sondern auch die Art und Weise, wie der Unterricht dargeboten wird.

Veränderte Lehr- und Lernmethoden wie Partner- und Gruppenarbeit, Interviewtechniken, Zettelabfragen, Kreis- und Doppelkreisbefragungen, Präsentationen der selbst visualisierten Arbeitsergebnisse u.a. sollten den Frontalunterricht mit vorherrschend darbietenden Methoden immer häufiger ablösen.

Mit einem solchen Methodentraining wird nicht nur einer für die heutigen Schüler verbesserten Wissensvermittlung Rechnung getragen, sondern auch den Anforderungen der Wirtschaft Jugendliche mit sog. „Schlüsselqualifikationen“ auszustatten. Gefordert werden neben Selbstständigkeit auch Selbstvertrauen, Kreativität, Eigeninitiative, Verantwortungsgefühl, Planungs- und Organisationskompetenz, Kommunikations- und Teamfähigkeit.

Das neue Haus des Lernens

Das neue Haus des Lernens stellt ein Programm dar, das zur Umgestaltung des Unterrichtes entwickelt wurde.

lm Jahr 1999 wurde im Berliner Institut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (BIL) das Berliner Projekt „Pädagogische Schulentwicklung“ ins Leben gerufen, das auf Ideen und Konzepten von Heinz Klippert beruht.

Seit Beginn des Schuljahres 2001/2002 arbeiten Lehrerinnen und Lehrer der Ernst-Schering-Oberschule mit ihren Schülerinnen und Schülern nach diesem Konzept. Bis heute haben ca. 80% des Kollegiums die entsprechende praktische Fortbildung durchlaufen.

Merkmale des Projektes sind:

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Bildung von Klassenteams

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Systematische Qualifizierung dieser Teams

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Gezielte Trainingswochen mit Schülerinnen und Schülern

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7. Klasse: Sockeltraining Methodentraining, Kommunikationstraining und Teamentwicklung

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8. –10 Klassen: systematische Methodenpflege im Fachunterricht; eine intensive Trainingswoche in jeder Jahrgangsstufe mit jeweils einem besonderen Schwerpunkt (9. Jahrgang: Berufsvorbereitung; 10. Jahrgang: Berlin)

Ziel dieses Programms ist das selbstständige und  eigenverantwortliche Lernen und Arbeiten der Schülerinnen und Schüler. Die Jugendlichen sind nicht mehr Konsumenten einer Unterrichtsdarbietung, sondern gestalten ihr Lernen selbst.

Weitere Informationen zur pädagogischen Schulentwicklung an der Ernst-Schering-Oberschule.