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Der Wahlpflichtkurs

DARSTELLENDES SPIEL

(DS)

für Jahrgang 7/8 und Jahrgang 9/10

 

Das Wahlpflichtfach DARSTELLENDES SPIEL an der Ernst Schering Schule wird für jeweils zwei Jahre gewählt.

Darstellendes Spiel ist im besten Sinne alles, was mit Theaterspielen, mit Bühne, Sprache, Bewegung und Ausdruck zu tun hat!

Jeder, der Lust hat, sich mit seinen Fähigkeiten und seiner ganzen Person auf der Bühne zu zeigen und der gerne mit anderen Menschen zusammenarbeitet, kann hier mitmachen.

Zum Theaterspielen gehören immer mindestens zwei: einer, der spielt, und einer der zusieht!

Die Theaterarbeit in unseren Kursen beinhaltet:

Aufmerksamkeitsspiele
Reaktionsspiele
Tierimprovisationen
Improvisationen mit und ohne Text
Spielen mit einer Maske
Singen
Tanzen
Sprechen
Sprach- und Atemübungen und auch Rappen
Eigene Texte schreiben

Übungen mit einem Partner oder mit der ganzen Gruppe
Theaterstücke lesen und diskutieren
Geschichten erzählen und eigene Szenen ausdenken
In andere Rollen schlüpfen, sich in einen anderen Menschen hineinversetzen
Ideen zu einem Thema oder zu einer Rolle entwickeln
Eine Meinung formulieren
Texte auswendig lernen
Szenen proben und den Verlauf wiederholen können

Respekt und Aufmerksamkeit für seine Mitspieler haben
In einer Gruppe arbeiten und sich miteinander abstimmen
Eine Arbeit bis zum Ende proben und zur Aufführung bringen
Konstruktive Kritik und Lob bekommen und auch geben

Mit Lampenfieber und Nervosität umgehen
Selbstbewusstsein haben und sich in verschiedenen Rollen zeigen
 

Was ist eine Rolle?
Eine Rolle ist ein anderer Mensch, nicht ich, mit einem bestimmten Schicksal, nicht meinem, das auf der Bühne gezeigt wird. Ich spiele eine Rolle, die nicht ich bin, aber ich kann sie füllen mit Erfahrungen und Gedanken, die aus meinem Leben kommen.

Was ist ein Theaterstück?
Ein Theaterstück kann von einem antiken oder modernen Autor geschrieben sein. Die Schauspieler finden während der Proben Bilder und Situationen zu dem geschriebenen Text.
Es kann aber auch von uns selbst erfunden und entwickelt werden.
Ein Theaterstück kann auch aus einer Improvisation entstehen. Das ist für die Zuschauer auch sehr spannend.

Was ist eine Improvisation?

Man kann alleine, mit einem Partner oder auch mit mehreren Personen auf der Bühne improvisieren.
Ich kann zu einem bestimmten Thema (z.B. Ferien, Eltern und Kinder, Liebeskummer) improvisieren: dann müssen die Spieler auf der Bühne versuchen, ohne vorgegebenen Text eine Szene oder Handlung zu entwickeln. Dies geschieht im Moment, ohne Vorbereitung.

Warum arbeitet man auf der Bühne „mit Tieren“?
Ich kann auf der Bühne z.B. einen Affen oder einen Löwen spielen. Ich versuche, mich so zu verhalten, wie das Tier. Es hat besondere Eigenschaften- der Affe ist schnell und macht gerne Unfug.
Der Löwe ist herrschaftlich und stolz, er hat Kraft und kann mit seinem Gebrüll anderen ziemliche Angst machen.
Ich kann dann einer Rolle die Eigenschaften des Tiers geben- so spiele ich vielleicht gerne einen stolzen und löwenhaften „Familienvater“ oder ein ungezogenes, wildes Kind, das –wie ein Äffchen- über die Möbel turnt…

Was ist Sprachtraining?
Das Sprechen auf der Bühne unterscheidet sich von der „normalen“ Alltagssprache. Viele Dichter, wie z.B. Shakespeare oder Schiller, haben in einer Versform geschrieben, die dem sprachlichen Ausdruck ein Gerüst gibt, das der Schauspieler einhalten und „füllen“ muss.
Diese Sprache ist sehr schön, wenn auch ungewohnt für unsere Ohren.
Der Schauspieler muss auf eine deutliche Aussprache achten und mit unterschiedlichen Lautstärken umgehen können.
Auf der Bühne wird geschrieen, geflüstert, geschluchzt und gelacht.

Teste diese „Zungenbrecher“ für dich:

Frische Kirschen knirschen nicht. Nicht knirschen frische Kirschen.

Ein chinesischer Chirurg schenkt tschechischen Skifreunden frischgebackene Schrimps.

Zwanzig Zwerge machen Handstand, zehn am Wandschrank, zehn am Sandstrand.

Wenn du dies fehlerfrei sprechen kannst, bist du ziemlich gut!

Warum ist die Gruppen- und Partnerarbeit so wichtig für das Theater?
Wenn wir gemeinsam an einer Szene oder gar an einem ganzen Stückablauf arbeiten, muss ich mit meinen „Kollegen“ klarkommen. Wir sollen respektvoll und fair miteinander umgehen.
Jeder hat seine eigene Meinung und sein persönliches Arbeitstempo. Es gibt in der Gruppe Menschen, mit denen wir am liebsten ständig zusammenarbeiten würden und es gibt solche, die nicht zu unseren besten Freunden zählen. Mit allen müssen wir auskommen und persönliche Vorbehalte möglichst beiseite lassen- Unsere Arbeit am Theaterspiel, die Arbeit an unseren Szenen, Rollen oder Aufführungen steht im Vordergrund.

Was kann ich mit dem Fach DARSTELLENDES SPIEL im MSA machen?
Darstellendes Spiel kann im MSA als viertes Prüfungsfach gewählt werden, wenn es davor mindestens zwei Jahre lang Unterrichtsfach war.
Die Prüfung besteht aus einem praktischen Teil, der in Form einer szenischen Darbietung natürlich auf der Bühne stattfindet und aus einem mündlichen Präsentationsteil, der sich mit Fragen und ergänzenden Aspekten rund um den praktischen Teil beschäftigt.

Arbeiten aus den Jahren 2010 - 2012:

EVERY DAY STUFF
Arbeiten mit der neutralen Maske (2010)

WEIHNACHTSGESCHICHTEN
Szenische Arbeiten zum Thema Weihnachten (2010)

ROMEO UND JULIA
von William Shakespeare
Aufführungen in der ESO und im ATZE Musiktheater und Konzerthaus (Theaterfest JUGEND PUR) (2010/11)

ROMEO UND JULIA

Tanz ist KLASSE/ Educationsprogramm des Staatsballetts Berlin

Aufführung in der Deutschen Oper Berlin (2012)

WAS IHR WOLLT
von William Shakespeare
szenische Arbeit und freie Improvisation (2011/12)

HAMLET
von William Shakespeare
szenische Arbeit und Improvisation (2011/12)

SCHNEEWITTCHEN RELOADED
Grimms Märchen
szenische Textfassung nach Improvisationen der Schüler (2011/12)

Sabine Swoboda

Stand:3/2012

 

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EIN SOMMERNACHTSTRAUM

Darstellendes Spiel Jahrgang 7/8 fährt zum Heidepark Soltau

TRAUMKINDER - wenn der Schlaf mit mir tanzen will

Aufführung: Romeo und Julia in der Deutschen Oper

Aufführung: ROMEO UND JULIA im Atze-Musiktheater

2. Aufführung: Othello - The Light Version

1. Aufführung: "Telefonie" - Eine Collage von J. Natz